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C-Jugend der SG Banzkow-Leezen mit gutem Angriff gegen Ligazweiten |
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Montag, den 16. Januar 2012 um 19:49 Uhr |
Im zweiten Rückrundenspiel empfing die C-Jugend der SG Banzkow-Leezen die ältere Vertretung des HC Empor Rostock. Am Samstag, den 14.01.2012 kam es in der Leezener Sporthalle zum Aufeinandertreffen des Liga-Schlusslichts und dem Tabellenzweiten. Lediglich Neubrandenburg I und der SV Post Schwerin waren in der Lage gegen die Rostocker zu punkten. Die Devise lautete also, wie so oft, auf sich selbst zu schauen und die eigenen Ziele im Spiel umzusetzen. Diese waren, an die Abwehrleistung aus dem Vorspiel gegen Stralsund anzuknüpfen und im Angriff durch viel Bewegung zum Erfolg zu kommen. Die Angriffsleistung war über Strecken die Beste in dieser Saison. Doch wurde dafür die Abwehrarbeit größtenteils eingestellt.
Wieder einmal gehörte die Anfangsphase der gegnerischen Mannschaft. Verunsichert und ideenlos wurden die Angriffe vorgetragen. Empor bestrafte jeden Fehler in Form von Gegenstoßtoren. Mangelnde Laufbereitschaft führt dazu, dass Rostock so fast ohne Gegenwehr zu einfachen Toren kam. Beim Stand von 0-12 musste der Heimtrainer so die grüne Karte zücken um die erste Auszeit zu nehmen. In dieser kurzen Pause forderte Trainer Schneidewind mehr Zug zum Tor, um die sich ergebnen Chancen nutzen zu können. Bis dahin wurde der Ball größtenteils ohne Druck von links nach rechts gepasst. So konnten die Rostocker Spieler problemlos die Bälle erkämpfen. Nach der Auszeit zeigte sich das Team der SG etwas selbstbewusster. Der Ball wurde nun schneller und druckvoller gepasst. Ebenso gelang es nun immer wieder die Lücken zu nutzen um sich Torwürfe zu erarbeiten. So erzielten die Hausherren in den letzten 15 Minuten der zweiten Halbzeit noch sieben Treffer. Beim Stand von 7-23 ertönte der Halbzeitpfiff.
In der Kabine sprach Trainer Schneidewind seinen Schützlingen Mut zu. Im Angriff sollte weiterhin druckvoll gespielt werden. Die Abwehrleistung der ersten Halbzeit war ganz und gar nicht zufrieden stellend. Auch hier sollte durch eine erhöhte Laufbereitschaft, Leidenschaft und Kommunikation eine Steigerung erzielt werden. Motiviert kehrten die Hausherren auf das Spielfeld zurück.
Leider hatten die Gastgeber ihre guten Vorsätze in der Kabine vergessen. Die Abwehr ließ sich durch einfache Mittel ausspielen und lud Rostock wie am Anfang von Halbzeit eins zum Tore werfen ein. So musste Trainer Schneidewind nach gut fünf Minuten erneut die Auszeit nehmen. Die Junghandballer der SG sollten sich im Angriff ohne Ball mehr bewegen um die Rostocker Abwehr vor immer neue Situationen zu stellen. Endlich zeigte die Ansprache Früchte. Die Außen liefen immer wieder ein und auch die Rückraumspieler konnten sich durch eine hohe Laufbereitschaft den entscheidenden Schritt Vorsprung herausarbeiten. Die Heimzuschauer sahen nun die wohl beste Angriffsleistung ihrer Jungs in dieser Saison. Beherzt und kreativ wurden die Mitspieler in Szene gesetzt. Auch hatte man nun beim Torwurf das nötige Glück. Bis zum Ende wurde noch 10 weitere Treffer zum 19-48 Endstand erzielt. Leider konnte man mit der Abwehrleistung zu kaum einem Zeitpunkt in diesem Spiel zufrieden sein. Nur selten präsentierte man sich im Verband. Viel zu oft reichten einfach Mittel aus um die Abwehr komplett auszuhebeln. Zu bedenken ist zwar, dass aufgrund des hohen Tempos viele Wechsel durchgeführt werden mussten. Folglich musste die Abwehr immer wieder in neuen Konstellationen zusammenspielen. Dennoch sind 48 Gegentore schlicht weg zu viele.
Sollte es der SG Banzkow-Leezen in den nächsten Spielen gelingen die Angriffsleistung gegen Rostock und Abwehrarbeit gegen Stralsund auf die Platte zu bringen, ist das Team sicher für das ein oder andere Ausrufezeichen in der jungen Rückrunde gut.
Für die SG Banzkow-Leezen spielten: Tom Cleff - Fabian Schneider 2, John Wenk 2, Friedrich Rechel 2, Johann Huebner 2, Lukas Krüger 6, Hannes Häusler 1, David Wenk 2, Kevin Schuze 1, Johann-Jakob Oevermann, Leon Wiese, Angelo Diers, Florian Findt 1
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