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C-Jugend verpasst knapp die Sensation Drucken
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 22:54 Uhr
Jacob Runge beim Pass
So langsam scheint die C-Jugend der SG Banzkow-Leezen in der Saison angekommen zu sein. Mit einer erneuten Leistungssteigerung wurde ein möglicher Sieg nur knapp verpasst.


Am Samstag, den 21.01.2012 ging es für neun Spieler in Richtung Neubrandenburg. Dort wartete die zweite Vertretung der Fortuna auf die Jungs der SG. Das Hinspiel hatte man mit 20-40 verloren. Die Vorzeichen waren also nicht die Besten um ernsthaft an einen Sieg der Leezener zu glauben. In den Spielen zuvor hatte man jedoch viel dazugelernt. In Stralsund zeigte man eine tolle Abwehrleistung und gegen Empor I konnte man mit beherztem Handball 19 Treffer erzielen. Es bestand also ein Funken Hoffnung, in der Ferne ein erfolgreiches Spiel zu bestreiten.

Schon bei der Erwärmung merkte man den Jungs eine gewisse Grundspannung an. Konzentriert und motiviert spulten sie ihr Programm ab. In der Ansprache vor dem Spiel forderte der Trainer besonders zwei Sachen von seiner Mannschaft. Zum einen musste die einhundertprozentige Bereitschaft da sein Gegenstöße zu verhindern, zum anderen sollte diesmal die Abwehr etwas defensiver gespielt werden. Im Hinspiel kam Neubrandenburg durch Konter zu einem Großteil seiner Tore. Dies galt es unbedingt zu unterbinden.

Vor Anpfiff wurde sich lautstark eingeschworen. Der Anfang der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Bisher war es oft so, dass die ersten Minuten dem Gegner gehörten. An diesem Tag kämpften die Spieler der SG Banzkow-Leezen verbissen um jeden Ball. Die Abwehr stand solide und im Angriff wurden geduldig Chancen herausgespielt. Über die Stationen 3:5, 5:6 und 8:9 konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzten. Beide Teams mussten hart für ihre Tore arbeiten. Das sollte sich später rächen. Mit einem leistungsgerechten 10:10 Unentscheiden verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabine.

Es galt nun durchzuschnaufen und Kräfte zu sammeln. Viel hatte Trainer Schneidewind nicht zu kritisieren. Mit tollem Einsatz und Kampf hatte man die erste Halbzeit offen gestaltet. Lediglich die Chancenverwertung von den Außenpositionen war ausbaufähig. Sollten es die Leezener schaffen weiterhin so aufzutreten konnte sie sich berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gäste dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Es gelang immer wieder die Neubrandenburger in ungünstige Wurfpositionen zu bringen und einmal mehr war es Tom Cleff, der das Tor förmlich zunagelte. So konnte man zwischenzeitlich auf 14:11 enteilen. Die Spannung stand in der Luft. Leider verpasst man es in dieser Phase sich weiter Luft zu verschaffen. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten ein. Vor allem im Angriff wurden teilweise einfache Fehler gemacht. Diese bestraften die Hausherren und kam so Tor um Tor heran. Beim Stand von 16:15 waren bereits 38 Minuten gespielt. Nun machte sich der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Neubrandenburg wechselte munter durch, wohingegen den Spielern der SG keine Verschnaufpause gegönnt werden konnte. Zudem verletzte sich Kapitän Lukas Krüger in der entscheidenden Phase am Ellbogen und musste einige Minuten pausieren. Die Hausherren nutzen diese Schwächephase eiskalt und setzten sich Treffer für Treffer ab. Mit 18-23 wurde das Spiel so am Ende noch aus der Hand gegeben.

Am Ende flossen einige Tränen und jeder Spieler war tief enttäuscht, den Vorsprung nicht über die Zeit gerettet zu haben. Diese Reaktion zeigte, dass die Jungs an sich geglaubt hatten und unbedingt gewinnen wollten. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten an diesem Tag Fabian Schneider und Tom Cleff heraus. Mit dieser Einstellung muss es nun am nächsten Wochenende nach Plau gehen. Das Hinspiel ging am Ende denkbar knapp mit drei Toren verloren. Hier haben sich die Jungs der SG Banzkow-Leezen einiges vorgenommen…

Für die SG Banzkow-Leezen spielten:

Tom Cleff – Lukas Krüger 2, Hannes Häusler 2, Florian Frindt, Johann Huebner 1, John Wenk 2, Fabian Schneider 4, Jakob Runge 6/4, Friedrich Rechel 1


 

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