SG Banzkow-Leezen

Bild0005.jpgBild0009.jpgBild0008.jpg

Roberto Wolff - Comeback in WarnemündeDie vorletzte Auswärtsfahrt für die Männer der SG Banzkow-Leezen führte am 24. Spieltag zum SV Warnemünde. Viel hatte man sich im Kampf gegen den Abstieg gegen die spielstarken Ostseestädter vorgenommen, doch bereits am Treffpunkt bekam dieses Vorhaben einen herben Dämpfer. Kurzfristig fielen mit Daniel Wach, Marius Seider, Marko Prien und Karsten Prohl vier Spieler krankheitsbedingt aus. Da bereits Thomas Rachow und Christian Wach arbeitstechnisch verhindert waren, nahm man die Fahrt mit lediglich neun Feldspielern auf. Somit fehlten nicht nur mehrere Leistungsträger, sondern auch der komplette Rückraum. Was die SG trotzt des dezimierten Kaders leistete, war zumindest kämpferisch vorbildlich.

Szene aus dem Spiel gegen Empor Rostock II
Am vergangenen Wochenende empfingen die Randschweriner die Bundesligareserve des HC Empor Rostock. Die Gäste von der Ostseeküste spielen bis dato eine gute Saison und bekamen auch in der Leezener Sporthalle die Favoritenrolle zugeschrieben, welcher sie auch über 60 Minuten gerecht wurden.
Spieler der SG Banzkow-Leezen in AktionAuch wenn für viele Besucher und Fans die Männermannschaft der SG Banzkow-Leezen oberste Priorität hat und für den Verein das Aushängeschild darstellt, hat sich intern die Rangfolge innerhalb der letzten zwei Jahre deutlich verändert. Hierbei steht die männliche Nachwuchsarbeit des Vereins mindestens auf demselben Level und kostet deutlich mehr Zeit und Kraft, als die Männermannschaft. Dass diese positive Arbeit jedoch erste Früchte trägt und gleichzeitig Hoffnung gibt, dass es die SG Banzkow-Leezen noch viele Jahre geben wird, zeigen die vergangenen Resultate.
Szene aus früherem Spiel gegen Güstrow„Über den Angriff brauchen wir bei 30 geworfenen Toren nicht reden. Das war in Ordnung. Hingegen war die Leistung in der Abwehr eine Katastrophe und für eine Mannschaft die im Abstiegskampf steckt, indiskutabel“, so Trainer Uwe Weber nach dem Spiel. Lediglich zwei gelbe Karten, eine Zweiminutenstrafe und null 7-m für den Gegner, belegen diese Aussage deutlich.

„Heute hat man dem Team angemerkt, dass sie wussten worum es geht. Das war Abstiegskampf pur und mit Sicherheit keine spielerische Offenbahrung, aber darum ging es heute ja auch nicht. Für das Schönspielen hat noch niemand Punkte bekommen und gerade für die Nachhaltigkeit unserer Jungendarbeit und die damit verbundenen Perspektiven ist der Klassenerhalt enorm wichtig. Wir sind zwar noch nicht durch, aber das heute war ein ganz wichtiger Schritt.“ so der Handballabteilungsmitglied Manfred Strauß direkt nach dem Spiel.

© 2013 - 2019 - SG Banzkow-Leezen. Umsetzung und Gestaltung: kinger.de.