SG Banzkow-Leezen

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Christian Kerlin will doch noch einmal angreifen Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde Christian Kerlin am letzten Spieltag der vergangenen Saison offiziell verabschiedet. Nach einer schweren Knieverletzung, wo u.a. ein Kreuzbandriss und Außenmeniskusriss diagnostiziert wurde, stand für „Volker“ fest, dass er die Handballschuhe endgültig an den Nagel hängen würde. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, in seinem letzten offiziellen Spiel am 30.04.11 gegen Matzlow-Garwitz für die SG noch einmal zwei 7m-Tore zu erzielen. Dies sollte eigentlich der finale Auftritt im Trikot seines langjährigen Vereins gewesen sein, bevor er sich kurz darauf der notwendigen Operation widmete.

 

Doch die OP und vor allen Dingen die endgültige Diagnose verlief besser als erwartet. Zeigte das MRT noch einen Kreuzbandriss und andere Schäden an, wurde bei der OP festgestellt, dass es sich „nur“ um einen Innenbandriss und Knorpelschaden handelte und die sportliche Karriere somit zumindest auch theoretisch fortgesetzt werden könnte, so die behandelnden Ärzte. Nach einigen Tagen Bedenkzeit stand für Christian fest, dass er versuchen möchte, sein handballerisches Können noch einmal unter Beweis zu stellen. „Auch wenn ich schon einige Verletzungen in meiner Karriere erlitten habe möchte ich unbedingt noch einmal für die SG auf Torejagd gehen. Es macht einfach Spaß mit meinen Mannschaftskameraden regelmäßig zu trainieren und am Wochenende die Punktspiele zu bestreiten. Auch wenn es im Moment sehr anstrengend ist, freue ich mich schon darauf, endlich wieder voll einsatzfähig auf der Platte zu stehen“, so Christan Kerlin.


Doch nicht nur Trainer Birger Fründt freut sich über die positive Nachricht, sondern das gesamte Team, da gerade Christian mit seiner erfrischenden Art immer wieder für positive Stimmung in der Mannschaft sorgt. Aktuell arbeitet er mit dem Team an seinem Comeback, wohl wissend, dass der Handball dabei noch zu früh kommt. „Wir wollen Christian ganz behutsam und ohne Erwartungsdruck heranführen. Wichtig ist, dass er 100%-tig fit zurückkehrt, unabhängig wie lange es dauert. Nur so wird er auf seiner Stammposition, Linksaußen, auch wieder Akzente setzen können“, so Trainer Fründt. Bis dahin heißt es noch viel Schwitzen und für das Comeback schuften...