SG Banzkow-Leezen

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Lukas Krüger beim TorwurfDie merkwürdige Überschrift passt zu diesem ungewöhnlichen Spiel. Für die C-Jugendhandballer der SG Banzkow-Leezen ging es an diesem Wochenende nach Plau. Dort wartete ein Gegner, der in der laufenden Spielzeit vier Punkte gesammelt hatte. Der Trainer der SG schwor seine Mannschaft auf eine Partie auf Augenhöhe ein. Sollte es gelingen die jüngsten Leistungen zu bestätigen wäre ein Sieg sicherlich nicht ausgeschlossen.

 

 

Die Leezener Truppe startete leider alles andere als souverän und selbstbewusst in die Partie. Im Hinspiel konnte sich keine der beiden Mannschaften auf mehr als vier Tor im gesamten Spiel absetzen. Das sollte auf gegnerischem Boden leider anders aussehen. Die Hausherren waren es, die mehr Entschlossenheit und Leidenschaft zeigten. So gerieten die Randschweriner früh in Rückstand. Selbst eine Auszeit konnte es nicht verhindern, dass es nach wenigen Minuten bereits 5-10 aus Sicht der SG stand. Alles was man sich für dieses Spiel vorgenommen hatte, nämlich Kampf und Leidenschaft ließen die jungen Handballer vermissen. So konnten sie die Gastgeber auf zwischenzeitlich acht Tore zum 6-14 absetzen. Einige gelungene Aktionen gaben Banzkow-Leezen Selbstvertrauen. So gelang es den Rückstand durch eine gute Phase auf 11-16 bis zum Halbzeitpfiff zu verkürzen.

 

In dieser sollten sich die Jungs sammeln um Mut und Kraft für den zweiten Durchgang zu tanken. Die Abwehr musste geschlossener auftreten und im Angriff sollte eine erhöhte Konzentration an den Tag gelegt werden.

 

Die Vorgaben des Trainers sollten Früchte tragen. Mit viel Mut und Entschlossenheit wurde der Anfang der zweiten Halbzeit gestaltet. Jetzt stimme das Zusammenspiel Abwehr – Torwart und auch im Angriff wurde mit deutlich mehr Bewegung ohne Ball Druck auf die gegnerische Deckung gemacht. Tor um Tor konnte sich die junge Leezener Truppe herankämpfen. Durch eine Energieleistung gelang ein 8-4 Zwischenspurt auf 19-20. Nun hatte man sogar die Möglichkeit zum Ausgleich. Das Spiel war wieder vollkommen offen. Was nun passierte ist eigentlich kaum zu erklären. Durch zwei Tore in Folge ging der Plauer SV wieder mit 19-22 in Front. Nun brach das Leezener Spiel komplett zusammen. Die Hausherren, die einige Minuten zuvor sich schon untereinander uneins waren wurden wieder zurück ins Spiel geholt. Unkonzentriertheiten im Angriff luden die Gastgeber immer wieder zu einfachen Gegenstößen ein. Auch das Rückzugsverhalten kam komplett zum erliegen. So machte man es dem Gegner leicht sich innerhalb kürzester Zeit spielentscheidend abzusetzen. Sieben Minuten vor Ende, beim Stand von 24-30 stellte Trainer Schneidewind auf eine Manndeckung um. Da die Mannschaft aber jegliche Laufbemühungen einstellte konnte sich Plau sogar noch deutlicher absetzen. Mit einem niederschmetterndem 27-38 im Gepäck wurde die Heimreise angetreten.

 

Aus diesem Spiel lernen die jungen Handballer hoffentlich was es heißt zusammen zu kämpfen. Die Spielanlage der SG war an diesem Tag sicherlich nicht schlechter als die der Heimmannschaft. Doch zur entscheidenden Phase war es die Plauer, die um jeden Ball kämpften und mit Mut und Entschlossenheit nach vorne spielten. Nun bleibt etwas Zeit zum durchschnaufen. Erst am 25.02.2012 empfängt man die zweite Vertretung des HC Empor Rostock in der heimischen Halle.

 

Für die SG Banzkow-Leezen spielten:

 

Tom Cleff – Fabian Schneider 4, John Wenk 3, Jacob Runge 5/3, Johann Huebner 3, Florian Frindt 1, Angelo Diers, Lukas Krüger 5/1, Hannes Häusler 2, David Wenk 4