SG Banzkow-Leezen

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Marco Ohm beim WurfDer Pokal hat dann wohl doch nicht seine eigenen Gesetzte. So feiererten doch die Gäste vom Mecklenburger HC am vergangenen Samstag den Einzug ins Final Four in der Reiferbahn in Schwerin, wo das Spiel dank der Unterstützung von G/W Schwerin austragen wurde.

Auf dem Papier war der Ausgang des Spiels sowieso eine klare Sache, aber mit den Erfahrungen aus der Liga, wo die SG sich teuer verkaufte, war eine Überraschung nicht ausgeschlossen. Vor den Augen der zahlreichen Zuschauer schenkten sich beide Teams nichts und gestalteten die Anfangsphase (5:5; 9 min) ausgeglichen. Trotz doppelter Manndeckung gegen Koop und Lemcke, kam der Favorit jetzt aber besser ins Spiel und nutzte die Unachtsamkeiten in der Deckung der Randschweriner. Beim Stand von 6:11 sah es dann so aus, als ob der MHC leichtes Spiel gegen die lediglich mit sieben Feldspielern angetretenen Lewitzer haben würde. Doch das Team, um den wieder einmal treffsicheren Patrick Kastaun, kämpfte sich über die Stationen 10:11 und 14:15, trotz der erwartenden Manndeckung gegen Topshooter Daniel Wach, immer wieder zurück. Besonders Christian Wach erwies sich in dieser Phase, als nervenstarker Vollstrecker von der Strafwurflinie und Thomas Lange überzeugte weitestgehend und netzte aus dem Rückraum ein. Leider gelangen dem MHC dann vor der Pause noch vier Treffer am Stück und so ging es beim Stand von 15:20 in die Kabinen.

Die Halbzeitpause nutzte die SG um wieder Kräfte zu sammeln. Doch auch der MHC hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und wollte den Sack jetzt zumachen. Beim Stand von 23:30 sah der Tabellenführer der MV-Liga dann auch wie der sichere Sieger aus. Doch dann bekammen die Randschweriner ihre zweite Luft und Lemcke & Co. verließ zwischenzeitlich das Wurfglück. So kam die SG nun immer häufiger zu leichten Ballgewinnen und nutzte ihrerseits die Chance zum verkürzen. Beim Stand von 32:34 war das Spiel beinahe wieder offen. Am Ende sollte es aber trotzdem nicht reichen und der MHC siegte verdient mit 36:34 und ist sicher ein ganz heißer Anwärter auf den Pokalgewinn.

"Unter dem Strich ist und bleibt es eine Niederlage und übermorgen fragt keiner mehr, wie das Spiel verlaufen ist. Klar haben meine Jungs heute bis zum Umfallen gekämpft und trotz der angespannten Personalsituation alles gegeben. Aber ich denke der Sieg für den MHC geht absolut in Ordnung. Wir haben es heute einfach nicht geschafft, die starke rechte Seite der Gäste auszuschalten. Glückwunsch an den MHC und viel Erfolg beim Final Four." so Trainer Birger Fründt nach dem Spiel.

Gores, Langer, Stenzel - D. Wach 2, Lange 5, C. Wach 8/7, Strauß 4, Köhn 1, Kastaun 10/2, Ohm 4