SG Banzkow-Leezen

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Trainer Birger Fründt musste jetzt selber wieder ranDie Randschweriner verloren am vergangenen Wochenende in Ribnitz mit 21:36 und sind somit am Tiefpunkt dieser „bescheidenen“ Saison angekommen. Natürlich muss man den Lewitzern zugutehalten, dass sie sich trotz der massiven Verletztenmisere immer wieder fair der sportlichen Herausforderung stellen. So konnte Trainer Birger Fründt auf lediglich fünf Feldspieler zurückgreifen, wobei mit Daniel Wach der Topshooter der Banzkower trotz Schulterverletzung 60 Minuten auf die Zähne biss und sich in den Dienst der Mannschaft stellte. So ließ es sich nicht vermeiden, dass der Trainer noch mal selber die Handballschuhe schnüren musste und mit Michael Langer kurzfristig der Bruder des Torwarts der SG für dieses Spiel rekrutiert wurde.
Von daher waren die Vorzeichen für diese Partie alles andere als gut. Dennoch fanden die Gäste gut ins Spiel und führten schnell mit 3:1. Doch dann machten die Hausherren ernst und nutzten die Banzkower Unordnung in der Offensive für einfache Ballgewinne und konterten die Lewitzer gnadenlos aus. Beim Stand von 10:17 zeichnete sich schon ein Debakel ab. Aber die SG verschleppte immer wieder gekonnt das Tempo um Kräfte zu sparen und hielt den Abstand bis zur Pause (12:19).
Die Halbzeitpause nutzten die Randschweriner zur Erholung und hielten wie schon in Halbzeit eins in der Anfangsphase gut dagegen. Besonders Heiko Gores hielt sein Team mit einigen Glanzparaden im Spiel. So keimte beim Stand von 19:25 die Hoffnung auf, dass man die Niederlage noch in Grenzen halten könnte. Doch zum Ende waren Mannschaftsteile der SG stehend k.o. und konnten dem Spiel keine Impulse mehr geben und anstatt das Spiel jetzt ruhig ausklingen zu lassen, schlossen die Randschweriner ihre Angriffe überhastet ab und liefen reihenweise in Ribnitzer Konter. So gelang es den Hausherren beim Stand von 29:21, acht Tore in Folge zu erzielen und mit 36:21 den Endstand zu markieren. Am Ende viel die Niederlage zwar viel zu hoch aus, aber die Ribnitzer nutzen clever die physischen Defizite der Banzkower und gewannen am Ende zweifellos völlig verdient. Auf Seiten der SG kann man nur hoffen, dass die Verletzten langsam wieder ins Team zurück kehren.

„Heut bin ich nicht nur enttäuscht, sondern auch körperlich total fertig. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Michael Langer, der kurzfristig eingesprungen ist und Daniel (A.R.:  D. Wach), der trotz massiver Schulterprobleme heut auf die Zähne gebissen hat. Was soll man nach so einem Spiel sagen? Die Niederlage war am Ende vielleicht etwas zu hoch, weil wir auf einmal Hasenhandball gespielt haben und im Angriff viel zu unclever agierten. Gefühlt haben die Ribnitzer 30 Kontertore erzielt. Vielleicht war es im Nachhinein ein Fehler dieses Spiel nicht verlegt zu haben, aber wir wollten uns trotz der 10(!!!) heute nicht zur Verfügung stehenden Spieler dieser Herausforderung stellen. Das ist diese Saison einfach Wahnsinn, mit welchen Personalsorgen wir zu kämpfen haben.“ so Trainer Fründt.

C. Langer, Gores – D. Wach 6/4, Lange 3, Fründt 3, Strauß 3, Köhn 1, Ohm 5, M.Langer

Anmerkung der Redaktion: Es fehlten mit Maik Stenzel, Christian Kerlin, Patrick Kastaun, Christian Wach, Guido Kröger, Marius Seider, Christian Klatt, Lars Klüttermann und Hendrik Zapp „lediglich“ neun Spieler.