SG Banzkow-Leezen

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Thomas Rachow in AktionAm vergangenen Wochenende empfingen die Randschweriner den Tabellenletzten aus Loitz. Nach dem überraschenden Punktgewinn vom Vorwochenende wollten die Mecklenburger ihre Siegesserie vor heimischer Kulisse fortsetzten. Auf dem Papier war der Aufsteiger da sicher eine lösbare Aufgabe. Das dachten sich wohl auch die Spieler der SG und mussten sich nach den 60 Spielminuten mit einem Punkt zufrieden geben.

Und dieser war auch noch sehr glücklich erkämpft worden. Über die Stationen 1:4; 7:9 bis zum Halbzeitstand von 13:15 sahen sich die Lewitzer ständig im Hintertreffen. Die Gäste aus Loitz überraschten mit einem sehr variablen Angriffsspiel und ihrem wurfgewaltigen Rückraum. Die SG hingegen agierte in ihren Angriffsbemühungen ideenlos und in der Defensive einfach zu passiv. Auch in der zweiten Spielhälfte konnte der Aufsteiger die Hausherren beständig auf Abstand halten und die ca. 120 Zuschauer auf den Rängen wurden langsam unruhig. Bedingt durch eine Überzahlsituation kämpften sich die Lewitzer aber noch einmal heran und konnten ihrerseits erstmals mit 23:22 in Führung gehen. Die letzten zehn Minuten blieben zwar magere Handballkost, aber das Spiel lebte jetzt durch die Spannung. Die Führung wechselte nun fortwährend und die Hausherren kamen durch einen Offensivfehler der Gäste, beim Stand von 28:28 noch einmal in Ballbesitz. Durch ein taktisches Foul der Loitzer bot sich den Hausherren Sekunden vor Schluss noch einmal die Möglichkeit über einen Freiwurf aus halbrechter Position das Spiel zu gewinnen. Aber auch die letzte Aktion verpuffte und zurückblickend wären die zwei Punkte wohl auch des Guten zu viel gewesen. „Wir sind heute zu kopflos aufgetreten und man kann den Loitzern nur zu ihrer couragierten Leistung gratulieren. Der Punkt ist nach dem Spielverlauf schon etwas schmeichelhaft für uns. Einige Spieler haben nach dem Punktgewinn in Grimmen wohl gedacht, dass wird hier heute ein Selbstläufer. Aber wenn man sich die Ligaergebnisse anschaut, kann man jetzt schon eins sagen. In diesem Jahr kann jeder jeden schlagen und man muss in jedem Spiel 110 Prozent geben. In 14 Tagen haben wir das nächste Heimspiel gegen Vellahn, dort erwarte ich eine Reaktion auf dieses ganz schwache Spiel von uns.“ so der sichtlich angefressene Trainer Uwe Weber.


Gores, Stenzel - Wolff 2, Dose 2, Neumann 1, C. Wach, Prohl, Rachow 8, Kröger 8, Klatt 7, Fründt