SG Banzkow-Leezen

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Marius Seider setzt sich durchAm vergangenen Wochenende empfingen die Lewitzer die Mannschaft des Güstrower HV. Auch wenn die Gäste schlecht in die Saison gestartet sind, war jedem der schon etwas länger dabei ist bewusst, dass dieses ein sehr schweres Spiel werden würde. Zumal die Randschweriner auf ihre „alte“ Wirkungsstätte in Banzkow, auf Grund einer Karnevalsveranstaltung in Leezen, ausweichen mussten. Und gerade hier im Sportzentrum gab es in der Vergangenheit sehr viele knappe Spiele gegen die Barlachstädter, die nach ihrem Erfolg gegen Loitz II auch in der Lewitz punkten wollten.

Die SG begann konzentriert und ging schnell mit 3-0 in Führung. Auch in der Folge wirkten die Randschweriner im Angriff spritziger und besonders in der Deckungsarbeit aggressiver, obwohl man hier auf Spielertrainer Guido Kröger verzichten musste. Der bundesligaerfahrene Innenblock mit Karsten Prohl und Hendrik Zapp lies kaum Aktionen auf das eigene Tor zu und blockten in der Anfangsphase reihenweise die Güstrower Angriffsversuche. Und wenn doch mal einer durch kam, war es wieder einmal ein sehr gut aufgelegter Maik Stenzel im Tor, welcher in der ersten Spielhälfte sein Tor gerade zu vernagelte. Über die Stationen 5-1; 9-3; 12-5 konnten sich die Lewitzer dann auch ungefährdet absetzen. Nur mangels einer unzureichenden Chancenauswertung auf Banzkower Seite ging es beim Stand von 13-6 in die Halbzeitpause. Doch was sollte da noch schief gehen???


Zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeichnete sich jedoch ab, worauf alle die es mit der SG Banzkow-Leezen zu tun haben, gern verzichten können. Die Gäste aus Güstrow waren nun in ihren Aktionen aggressiver und verunsicherten die Gastgeber zunehmend. Tor um Tor schmolz der Vorsprung und 15 Minuten vor Schluss waren die Barlachstädter beim Stand von 18-16 wieder dran. Alle Banzkower Spieler agierten nun zunehmend nervöser, in der Folge musste beispielsweise der bis dahin überragende Maik Stenzel das Spielfeld nach einer roten Karte verlassen, nachdem er sich nach dem dritten Kopftreffer mit einem Schubser revanchierte. Nun entwickelte sich ein wahrer Handballkrimi, die Güstrower hatten Lunte gerochen und wollten mindestens einen Punkt aus der Lewitz entführen. Die Hausherren ihrerseits wollten nach der souveränen ersten Spielhälfte, die Früchte ihrer Arbeit ernten und in heimischer Halle weiter ungeschlagen bleiben. Wenige Sekunden vor Schluss hatten die Gäste dann auch noch mal die Chance auf den Ausgleich, doch Heiko Gores, der nun im Banzkower Tor stand, parierte den ersten Wurfversuch noch konventionell und den Nachwurf gar mit dem Kopf. Nun war der Jubel grenzenlos, wenngleich die schlechte zweite Spielhälfte viele Fragen aufwarf. Am Ende hieß es dann vielleicht ein wenig glücklich 23-22 für die Randschweriner.


Stenzel, Gores – D. Wach 9/3, Strauß 2, Neumann 3, C. Wach 1, Zapp, Dose 1, Klatt, Floß, Prohl 4, Rachow 3, Wolff