SG Banzkow-Leezen

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Am 8. März lud die SG Crivitz-Banzkow die TSV Bützow zum 21. Ligaspiel ein. Der Favorit auf den Landesmeistertitel ist vor allem für seine harte Abwehr bekannt und dementsprechend wurden die Spieler von ihrem Trainergespann darauf eingestellt.

Zum Spielgeschehen: Die Gäste gingen mit 1:0 in Front und konnten die Führung über die Stationen 1:3,3:5,4:7,6:8 ständig halten. Doch dann fanden die Hausherren immer besser ins Spiel und konnten zum 8:8 ausgleichen. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man erkennen, dass hier eine Überraschung möglich war. Die SG hielt lange mit und konnte die gegnerische Führung ständig ausgleichen. Dann kurbelte Bützow noch einmal das Tempo an und konnte auf 16:12 kurz vor der Pause erhöhen. Nun hieß es die gegnerische Führung nicht allzu hoch ausfallen zu lassen. In dieser Phase bekamen die Gäste zwei 2 Minutenstrafen.  Die SG Crivitz-Banzkow konnte dies sehr gut ausnutzen und verkürzte bis zur Pause auf 14:16.

In der Pause wurden noch einige Tipps von den Trainern gegeben und darauf aufmerksam gemacht, dass die Bützower definitiv zu schlagen sind. Dementsprechend motiviert kam der Tabellenachte zurück auf das Parkett. Und dies sah man auch auf dem Spielfeld. Man konnte zum 16:16 ausgleichen. Der Favorit merkte jetzt, dass die SG heute was reißen könnte. Doch immer wenn man rankam musste man sofort wieder einem drei Tore Rückstand hinterher laufen (17:20). Dies entwickelte sich weiter über das gesamte Spiel (20:20,22:22,23:25,25:28). Die letzten Minuten waren besonders spannend da es 30:32 stand (58. Minute) und man die Chance hatte, wieder auf ein Tor ranzukommen. Leider verursachte man einen Fehlpass bzw. einen Fehlwurf und Bützow konnte durch zwei Konter auf 30:34 erhöhen. 

Am Ende trennte man sich mit 31:34 und trotz der Niederlage war das Team aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit und der kämpferischen Leistung zufrieden. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man das interne Ziel, den Favoriten ärgern zu wollen vollkommen erreicht hat. Spielmacher Jan schult führte klug Regie und war sehr torgefährlich (9 Tore). Zudem war Marco Ohm ein sehr sicherer Rechtsausen und 7m-Werfer (9 Tore). Aber das wichtigste war die Einstellung die heute gezeigt wurde. Darauf lässt sich aufbauen und wenn diese Einstellung auch nächste Woche in Stavenhagen vorhanden ist, sind dort zwei Punkte machbar.

Stenzel, Link - Köhn 4, Ohm 9/7,Röhrdanz, Schimansky, Burke 3, Lange 5, Schult 9, Exner, Seidel